Internetverbindung beschleunigen – So geht es

 

Bricht der Videostream ständig ab und benötigt das Laden von Webseiten ein kleine Ewigkeit, so macht das Surfen im Netz keinen Spaß mehr. Doch ehe man einen Anbieterwechsel vornimmt, sollte geprüft werden, ob man die Internetverbindung nicht beschleunigen kann. Denn nicht immer liegen die Ursachen für ein langsames Internet nur beim DSL-Provider.

Geschwindigkeit der Internetverbindung messen

Der erste Schritt besteht darin, dass man zuerst einmal die tatsächliche Geschwindigkeit der Internetverbindung prüft. Alle Programme des Webbrowsers müssen geschlossen werden und das verwendete Gerät sollte direkt mit dem DSL-Router verbunden werden.

Anschließend kann mit einem kostenlosen DSL-Speedtest die tatsächliche Up- und Downloadgeschwindigkeit der Leitung ermittelt werden. Liegt der Wert unterhalb der vereinbarten Leistung, so sollte man sich laut breitbandprofis.com gleich an den DSL-Provider wenden und um eine Überprüfung bitten. Stimmen die Werte hingegen überein, so verursachen den Geschwindigkeitsverlust andere Faktoren.

WLAN-Netzwerk und PC optimieren

Das heimische Drahtlosnetzwerk kann die Hauptursache für die langsame Internetgeschwindigkeit sein. Die Distanz zwischen dem Router und dem Rechner kann in manchen Fällen zu groß sein. Es kommt zu einem Abfall der Signalstärke und das Internet verlangsamt sich dadurch. Um das DSL zu beschleunigen, kann auf eine direkte Kabelverbindung gesetzt werden.

Alternativ sorgen WLAN-Repeater für eine bessere Signalstärke und versorgen die gesamte Wohnung mit einem ausreichend starken Signal. Sie brauchen lediglich in die Steckdose eingesteckt werden. Liegt die Ursache nicht an einer verminderten Signalstärke, so ist unbedingt zu prüfen, ob der verwendete PC nicht von einer Schadsoftware ausgebremst wird.

Auch Werbeblocker können den Aufbau von Webseiten verlangsamen. Man sollte prüfen, welche Programme den Arbeitsspeicher zu stark belasten und gegebenfalls einen Virenscan durchführen, der auch Malware aus dem Verkehr zieht. Verdächtige Programme sollte man nicht gleich löschen, sondern erst einmal eine Recherche im Internet durchführen, weil manche Treiberprogramme aufgrund ihres Namens auf den ersten Blick verdächtig erscheinen können.